Allergene

Hierbei handelt es sich um 14 bei der Lebensmittelherstellung eingesetzte Allergene, die für über 90% aller Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten innerhalb der EU verantwortlich sind. Tatsächlich sind, je nach Quelle, etwa 2-3% der Bevölkerung betroffen. Auf Laktose (Milch/Milchprodukte) haben z. B. schon 15% der Bevölkerung eine Intoleranz.

1AllergeneLaktose (Milch/Milchprodukte)8AllergeneNüsse-Schalenfrüchte
2AllergeneEier9AllergeneErdnüsse
3AllergeneGlutenhaltiges Getreide10AllergeneSesam
4AllergeneSellerie11AllergeneLupinen
5AllergeneSenf12AllergeneFisch
6AllergeneSchwefeldioxid/Sulfite13AllergeneKrebstiere
7AllergeneSoja14AllergeneWeichtiere (Schnecken)

Zusatzstoffe

Warum Zusatzstoffe? Viele Lebensmittel verderben schnell. Schon in vorgeschichtlicher Zeit haben die Menschen erkannt, dass man dies durch bestimmte Behandlungen und Zusätze verhindern oder verzögern kann und dass die so behandelten Erzeugnisse oft auch schmackhafter sind. Kühlschränke hatte man noch nicht. Beim Haltbarmachen durch Zusätze wie Salz, Essig & Öl sind z.B. in Italien heute beliebte Lebensmittel wie Parmaschinken, Salami & Gemüse in Essig & Öl ohne Kühlung entstanden. So auch in anderen Teilen Europas und in der Welt. Die Deutschen Fleischer sind als Spezialisten für über 1000 Wurst- und Fleischrezepte und Haltbarmachung bekannt. Die ersten Zusatzstoffe waren seit Menschengedenken Salz, Salpeter und Rauch. Unsere Vorfahren lernten auch durch biologische Gärprozesse länger haltbare Produkte wie Brot Sauerkraut, Bier und Wein herzustellen.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben inzwischen geklärt, dass dabei Stoffe entstehen, die stabilisierend und geschmacksgebend wirken. Zusatzstoffe sollen gewährleisten, dass Lebensmittel hygienisch einwandfrei bleiben, sowie der Geschmack, den Nährwert oder die Konsistenz erhalten oder verbessert werden.

Bei länger haltbaren Lebensmitteln haben Zusatzstoffe eine wichtige Bedeutung. So kann bei der Herstellung von Wurst und Schinken auf Zusatzstoffe nicht vollständig verzichtet werden. Handwerkliche Fleischer verwenden traditionell nur wenige Zusatzstoffe. Die meisten sind seit Jahrzehnten üblich und dem Verbraucher bekannt. Alle Zusatzstoffe sind wissenschaftlich streng geprüft.

21StabilisatorenNatrium DiphosphateE 450
22StabilisatorenPolyphosphateE 452
23StabilisatorenNatriumcitrateE 331
24StabilisatorenNatriumlactatE 325
25StabilisatorenNatriumacetateE 262
26StabilisatorenAscorbinsäureE 300
31Säuerungsmittel und Säuerungs- Regulatoren CitronensäureE 330
32Säuerungsmittel und Säuerungs- Regulatoren Glucono-delta-LactonE 575
33Säuerungsmittel und Säuerungs- Regulatoren EssigsäureE 260
34Säuerungsmittel und Säuerungs- Regulatoren MilchsäureE 270
35Säuerungsmittel und Säuerungs- Regulatoren WeinsäureE 334
41AntioxidationsmittelNatriumascorbatE 316
51EmulgatorenLecithineE 322
52EmulgatorenMono-DeglycerideE 471
61Gelier- und VerdickungsmittelCarrageenE 407
62Gelier- und VerdickungsmittelXanthanE 415
63Gelier- und VerdickungsmittelGuarkernmehlE 412
71GeschmacksverstärkerMononatrium-glutamatE 621
81SüßungsmittelSaccharinE 954
91FarbstoffeEchtes KarminE 120
92FarbstoffePaprikaextraktE 160c
93FarbstoffeEchtes ZuckerkulörE 150a
94FarbstoffeCalcium-CarbonatE 170
101KonservierungsstoffeNatriumnitrit (Nitritpökelsalz)E 250
102KonservierungsstoffeKaliumnitrat (Salpeter) nur bei Dauerwürsten u. SchinkenE 252
103KonservierungsstoffeBenzoesäureE 210
104KonservierungsstoffeNatriumbenzoatE 211
105KonservierungsstoffeSorbinsäureE 200
106KonservierungsstoffeKaliumsorbatE 202

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(ein Angebot der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.)